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Ontology

  • Worauf können wir Einfluss nehmen
  • Was ist die Aktion, die wir Tun können, was das Ergebnis das wir noch beeinflussen können und was die Folge des Ergebnisses, die wir erhoffen?
  • Input, Output, Outcome
  • Why, How, What

aka: Ziel, Wirkung, Outcome

Formulierte Ziele entsprechen folgenden Bedingungen:

  • Beschreiben einen konkreten Zielzustand, der innerhalb des Zeitrahmens erreicht werden kann.

  • Formuliert nicht den Prozess oder die Bemühung

  • Erzeugt ein klares Bild im Auge des Betrachters

  • Können mit eigenen Ressourcen realisiert werden (eigene Organisationseinheit inkl. aller Sub-Einheiten)

  • Fokussiert sich in der Formulierung ausschliesslich auf das zu erreichende Ziel und nicht auf die zugehörige Strategie oder konkrete Umsetzung (Projekt, Initiative, TODOs, etc.)

  • Kann - muss aber nicht - messbar sein

  • Liegt im Einflussbereich

    • Ich kann dafür sorgen dass es eintritt
    • Ich erwarte mir einen Effekt davon, den ich durch die Auswirkung in der Value Map zum Ausdruck bringe
  • (Ein Output der einen Impact auf den Outcome in der Valuemap)

  • Hat einen expliziten Bezug zu übergeordneten Zielen oder - auf Company Ebene - zu Strategien

  • Welche Informationen braucht das Ziel als Kontext:

    • Nicht den Plan, aber einen Plan
    • Key Results, um den Plan und den Aufwand abschätzbar zu machen
    • Sauber durchdacht: Welche Abhängigkeiten, welche Systeme sind betroffen usw.
  • 70%, 100%? → Committed vs. aspirational → ‘Moonshot’ liegt in der Auswirkung in der Value Map und der sollte so hoch wie möglich sein!

  • Enthält eine Klassifizierung nach der Art des Ziels:

    • Entwicklung
    • Betrieb
    • Compliance
  • Achtung, wenn es weiter runtergebrochen wird sollte es mit Zielen und nicht results runtergebrochen werden!

    Ein Objective muss:

    • Einen konkreten, erstrebenswerten Zustand beschreiben, der zum Ende des Quartals erreicht werden soll
    • Am Ende des Quartals mit Ja/Nein beantwortet werden können
    • Ein qualitatives Ziel sein
    • Inhaltlich motivierend & inspirierend formuliert sein
    • Maßgeblich mit den eigenen Ressourcen erreichbar sein
    • Einen konkreten Nutzen ausdrücken (Outcome, nicht Output)

    Verbotene Formulierungen (Evergreens vermeiden)

    Diese Wörter/Formulierungen sind NICHT erlaubt:

    • steigern
    • verbessern
    • reduzieren
    • optimieren

    Warum? Diese beschreiben einen Prozess, keinen Zustand. „Kundenzufriedenheit steigern” wäre schon bei marginaler Verbesserung erreicht.

    Weitere Regeln

    • Kein Verweis auf Referenzpläne (Businessplan, Roadmap, Forecast)
    • Langfristige Projekte (> 3 Monate) in nutzenstiftende Teilerfolge zerlegen

    Der 3-Schritte-Prozess

    Schritt 1: Worum geht es eigentlich?

    • Problem wirklich verstehen (55 Min Problem, 5 Min Lösung)
    • Optional: SCQA-Methode (Situation, Complication, Question, Answers)

    Schritt 2: Entwurf formulieren

    • Ambitioniert, aber nicht unrealistisch
    • Abgeschlossenen Zustand beschreiben

    Schritt 3: Quality Check

    • Pre-Mortem-Analyse: „Ist der beschriebene Zustand eingetreten, aber wir sind trotzdem unzufrieden?” → Wenn JA, klarer formulieren
    • AI-Visualisierung: Objective mit DALL-E visualisieren – zeigt das Bild einen Outcome oder nur Zahlen/Dashboard?

    Der goldene Trick

    „Ein gutes Objective erzeugt ein Bild im Kopf”

    Beispiel: Gut vs. Schlecht Schlecht: „Retourenquote im Online-Shop signifikant reduzieren” Gut: „Die über unseren Online-Shop bestellten Produkte passen den Kunden so gut, dass sie keine Waren mehr aufgrund der falschen Größe zurückschicken” ──────────────────────────────────────── Schlecht: „10 kg Gewicht reduziert” Gut: „In meinem nächsten Urlaub fühle ich mich in der Badehose am Strand rundum wohl in meinem Körper” Das schlechte Beispiel ist KPI-fokussiert (Output), das gute beschreibt den tatsächlichen Nutzen/Zustand (Outcome).

aka: Key Result, Ergebnis, Output

aka: Aufgabe, Initative, TODO, Aktion, Bemühung, Input